Philipp und Martin haben uns am Freitag einen krassen Abend zum Thema "Tod" beschert... An der Tür bekam erstmal jeder ein goldenes Streichholzschächtelchen aus dem das Ende eines Fadens hing und auf das Psalm 90 Vers 12 gedruckt war: "Lehre uns bedenken das wir sterben müssen, auf das wir weise werden." Das Stück Faden symboliserte dabei unseren Lebensfaden, bis zu diesem Zeitpunkt (niemand weiss wieviel Faden noch im goldenen Kästchen übrig ist). Der erste Teil des abends beschäftigte sich mit der Dunkelheit und Bedrohlichkeit des Todes. Mit kleinen schwarzen Aufklebern konnte man dann Zeitpunkte auf dem eigenen Lebensfaden markieren an denen man selber dem Tod begegnet ist. Der folgende Teil verdeutlichte dann das nur der Glaube, die Ungewissheit des Todes erhellen kann. Es wurden verschiedene Aussagen von Leuten über ein Leben nach dem Tod, bzw. ihren Glauben diesbezüglich vorgelesen. Anschliessend wurden die Zuhörer herausgefordert zu reflektieren was ihr persönlicher Glaube ist. Danach ging es um den Wunsch diese Erde zu verlassen, und das wir einen Grund, eine Ahnung von Gottes Plan für unser Leben brauchen um zu wissen wofür es zu leben lohnt. Mit blauen Aufklebern konnte man sich dann an Momente im Leben erinnern an denen man etwas von göttlichen Lebensplan erkannt hat und sie am Lebensfaden befestigen. Im letzen Part ging es dann um lebenswerte Momente unsereres Lebens, die man ebenfalls wieder mit Aufklebern auf dem Lebensfaden markieren konnte. Gefolgt wurde das ganze dann von einer "Open Mic" Zeit in der jeder eingeladen war von seinen kleinen grossen Momenten erzählen konnte die einem im Alltag immer wieder spüren lassen das man lebt. Verschiedene "Zeugen" erzählten über den Abend verteilt von Begegnungen mit dem Tod, im eigenen Leben oder im Leben von Angehörigen oder Freunden. Außerdem gab es zwischendrin immer wieder Zitate über den Tod und das Leben. Untermalt wurde das Ganze von schwarz / weiss Fotografien von Grabsteinen und einem düsteren Set von Radek. Sehr heftiger abend!

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