« Besuch bei Kubik | Start | RESCHIQUE - ein kreativer Tauschevent »

05. September 06

Kommentare

Johannes Kleske

Naja, kritische Bono-Artikel sind ja nun wirklich nichts besonderes mehr. Für mich klingen die immer wie so ne Art aufatmen des Redakteurs: „Gott sei dank, er ist doch kein guter Mensch und ich muss mir keinen Kopf mehr zu seinen Aussagen machen.“

Stefan

Hmm , zu den erhobenen Vorwürfen müsste man erstmal die Gegenseite hören. Es ist nämlich durchaus möglich dass Bono einfach nur sein Geld nicht unters Kopfkissen legt sondern in einem Fonds anlegt. Und dieser Fonds ist bei Forbes beteiligt. Inwieweit Bono Einfluss auf diese Entscheidung hatte ist nicht ganz klar

Mike

Bono lässt sich wohl in kein Schema pressen, er ist Geschäftsmann, Künstler und Aktivist, ganz ohne Widersprüche geht das nicht (wenigstens von aussen betrachtet). Aber wer lebt schon völlig widerspruchsfrei? Ich jedenfalls nicht...

Mark Reichmann

Mensch ihr seid alle so positiv und ausgewogen! Kann sich nicht mal wer ereifern? :)

Johannes

"Bono, der Sänger der "unerträglichen Band" U2..." - Unerträglich? Im Vorspann? Na, da bin ich doch schon für den Rest des Artikels gebrieft, was ich vom unerträglichen Bono zu halten habe... Abgesehen davon denke ich tatsächlich, dass man ab einer gewissen Spielklasse anderes arbeiten muss. Ich denke eher nicht, dass Christian Stock, Autor der Jungle World, auf dem Niveau von Bono kickt...
"Bono selbst gibt keinen Kommentar ab" klingt für mich, als wäre da was zu schwierig um es jedem zu erklären. Die Welt ist leider nicht schwarz/weiß. Neoliberal ist nicht schwarz und Attac ist nicht weiß. Und um WIRKLICH etwas zu bewegen, muss man irgendwann mit den "bösen Jungs" einen Saufen gehen. Es sei denn, man wählt die RAF-Hardliner-Taktik und bombt das Pack vom Angesicht der Erde. Abaer auch keine Lösung wie mir scheint... Also machen wie Bono und mit dem Teufel tanzen. Auch wenn man das einer Menge Leuten nicht erklären kann.

Die Kommentare dieses Eintrags sind geschlossen.