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17. Januar 08

Kommentare

marcussplitt

Sehe ich ähnlich Mark. Vielleicht tauschen wir uns mal aus?

Arne

Hey gut mal deine Gedanke zu der ganze Emergent Deutschland Sache zu hören.
Zu dem Social Dingens da:
wir in Heidelberg hatten uns gedacht, dass es vielleicht vermessen ist, immer zu meinen: wir stanzen jetzt das große neue Sozialprojekt aus dem Boden. Und am Ende wirds so Suppenküchenstyle: an den Nöten der Leute vorbei. Bei uns scheint es eher dran zu sein, zu gucken, wo schon was am laufen ist und sich da einzuklinken.
Ich weiß nicht, vielleicht muss man wirklich, um nicht nur an Symptomen herumzudoktorn wirklich mit "Profis" zusammenarbeiten; (oder sie wie du meinst in den eigenen Reihen haben).

Mark

Hey Arne...
Also nicht das das Missverstanden wird, meine Meinung zu Emergent ist nicht das ein Haufen Theoretiker sich schöne Gedanken macht... Es war lediglich so das ich den Vorwurf der Einseitigkeit in letzter Zeit von mehreren Leuten gehört habe. Ich teile ihn jedoch nicht und finde Emergent gut und kompetent und denke das viele Leute dort (ich kenn nicht alle) auch leben wovon sie reden. Darüberhinaus ist die Sache gerade erst gestartet. Vieles muß und wird sich noch entwickeln, die Weite dazu ist da.

Meine Frage ist einfach nur was nötig wäre um bestehende praktische Ansätze zu unterstützen und zu entwickeln (ob innerhalb eines bestehenden Netzwerks oder in einer extra Organisation) und neue Sachen an den Start zu bringen. Und ich denke das man dabei definitiv über eine lose Vernetztung von Einzelnen oder Gruppen hinausgehen muß. Mich begeistert jedenfalls das was die Ashoka Leute da machen und es hat sehr viele parallelen zu den Dingen die ich mir selber manchmal wünsche.

Zu der sozialen Aktion (und überhaupt): Ja absolut richtig! Ich denke auch nicht das es immer darum gehen sollte etwas eigenes zu starten. Warum auch? Es gibt eine Menge Sachen die laufen und die genug Raum bieten sich zu engagieren. Sehe ich genauso!

Nils

Hey Ho,

entspr. der Ashoka Initiative könnte man jungen Pastoren/Pfarrern etc. die Möglichkeit geben nicht in einer bestehenden Kirche/Gemeinde ihren Dienst zu beginnen, sondern ein eigenes Projekt aufzubauen (frei von bestehenden dogmatischen Mauern, hierarchien etc.).

Da EC ja ein Diskurs/Dialog ist frage ich mich warum dieser Diskurs/Dialog direkt praktisch sein sollte ... Er soll ja gerade Impulse bieten.

Gruß,
Nils

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